Auf Ibiza eröffnete ein Cannabis Social Club

Ibiza: Die 50 Mitglieder der Organisation „Ibiza Growers“ feiern die Eröffnung ihres Cannabis Social Clubs. Diese 50 Personen dürfen in dem bestehenden rechtlichen Rahmen die Anlage nutzen um ihren Cannabiseigenbedarf anzubauen. Der Vorsitzende Ka’rol Kittl erklärte, dass die vorgelegten Statuten der Organisation den Normen des gemeinnützigen Vereins darstellen: „Wir imitieren ähnliche Organisationen, die in Madrid, Barcelona und Mallorca existieren. Es ist ein kollektiver Akt und wir geben den Regierungs- und Polizeibeamten gerne Antworten.“

Zu den Zielen gehört es, die Verbraucher aus dem Schwarzmarkt zu holen. Durch das verschieben der Scene in eigene Räumlichkeiten wird so ein positives Bild geschaffen. Auch der Schutz der Kinder und Jugendlichen wird nicht ausser Acht gelassen, der Zutritt ist ab 18 Jahre. In dem Club werden die Mitglieder bei Herstellung eigener therapeutischer Produkte und einem organischen, natürlichem Cannabisanbau unterstützt.

Die Initiative arbeitet kooperativ, sie teilen sich Aufwendungen und die Erträge der Anpflanzung. Jeder Partner muss eine Schätzung über die Höhe seines Verbrauchs abgeben, damit das Verhältnis gewahrt bleibt. Der Überschuss wird Patienten gespendet.

Zusätzlich zur Einhaltung der rechtlichen Gesetzgebung, muss der Verein Steuern zahlen. Die Polizei hat Einzelheiten über die Mitglieder. Es gibt eine zu der Pflanzung zugehörige Karte und Anfahrtsbeschreibung mit den Öffnungszeiten des Zentrums. Es ist eine Alarmanlage angeschlossen um die Pflanzen vor Diebstahl zu schützen.

„Das Ziel ist zu zeigen, dass es nicht notwendig ist den Cannabiskonsum aus der Realität auszublenden. Wir können den Konsum von Cannabis nicht ignorieren und weiterhin Heucheln. Die Verbraucher können diese Tatsache nicht leugnen, und sie haben auch nichts zu verbergen. Besuchen sie uns und prüfen Sie!“ sagte Ka’rol Kittl.

Die Richtlinie 1/1984 der Generalstaatsanwaltschaft besagt, dass der maximale tägliche Konsum von Cannabis ist 5 Gramm Haschisch, 15-20 Gramm Marihuana und 0,6 Gramm Haschisch Öl Eigenbedarf sei.

In nicht mehr als fünf Tage sollten nicht mehr als 25 Gramm Haschisch, 75 bis 100 von Marihuana und Haschisch Öl 3 Gramm für den Verbrauch sein, Beträge, die nicht eindeutig festgelegt sind, sondern im Urteil genannt sind als Ergebnis der Überprüfungen.

Mitglieder machen und bekommen kostenlose Workshops über den Hanfanbau, die Produktion von Marihuana, Dünge- und Schnitttechniken. Franco Di Leone, Sekretär des Vereins, macht weiter geltend, dass diese Tätigkeit Arbeitsplätze schafft, denn in Spanien gäbe es derzeit mehr als 400 Filialen mit zwei Arbeiter pro Betrieb. „Die Welt des Cannabis ist Teil des BIP, inklusive der verwandten Branchen, Saatgut und Düngerhersteller, Erzeuger und die damit verbundenen Unternehmen“, sagt Di Leone.

via Diariodeibiza

Übernommen von Comprendes Mallorca, shortnews

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2 Antworten auf Auf Ibiza eröffnete ein Cannabis Social Club

  1. hi,

    das gleiche versucht gerade die vereinigung „C.A.R.B“ auch auf mallorca, allerdings ohne großen erfolg. noch sperren sich die verantwortlichen in den parlamenten und gremien, die notwendigen entscheidungen zu treffen. doch die jungs und mädels um David Rabé, Vorsitzender von C.A.R.B, wollen nicht aufgeben.

  2. jon sagt:

    „wir geben den Regierungs- und Polizeibeamten gerne Antworten“

    was sagt ihr denen denn?dass ihr anarchoterroristen seid oder was?
    andere dürfen nicht kiffen auf ibiza,mallorca,spanien,aber ihr seid so die elitekiffer oder was?

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