Eigenbedarf – Die Freiheit, Anzubauen

Die Cannabis Clubs möchten an dieser Stelle die folgende Stellungnahme zu der Freiheit des Eigenbedarf-Anbaus veröffentlichen. Der Text stammt von ENCOD, dem Dachverband von Nicht-Regierungsorganisationen für eine gerechte und effektive Drogenpolitik.

Wir fordern von der UN das Recht für alle erwachsenen Bürger weltweit, natürliche Pflanzen für den Eigenbedarf und nichtkommerzielle Zwecke anzubauen und zu besitzen und alle dafür verfügbaren Hilfsmittel zu nutzen.

Seit tausenden von Jahren haben die Menschen überall auf derWelt Cannabis, Kokablätter, Opium und andere Pflanzen als Medizin für Körper und Seele oder zu anderen sinnvollen Zwecken angebaut. Auch heutzutage nutzen mindestens 35 Millionen Menschen in der Europäischen Union und mehr als 200 Millionen weltweit einige dieser Pflanzen.

Seit 1961 sind diese Pflanzen jedoch infolge einer in weltweit fast allen Ländern übernommenen UN-Konvention verboten. Wegen des Anbaus oder des Konsums dieser Pflanzen wurden Menschen getötet, gefoltert, inhaftiert, stigmatisiert und ruiniert.

Drogenkonsum kann zu Problemen führen ­ ganz besonders bei jungen Menschen. Aber gerade das Drogenverbot hat verhängnisvolle Konsequenzen. Es zwingt Drogengebraucher zu Lebensformen, die für sie selbst und andere und schädlich sein können; es schafft Gesundheitsgefährdungen die leicht vermeidbar wären.Drogenprohibition überlässt die Kontrolle über den Drogenmarkt dem organisierten Verbrechen. Für den Kampf gegen Drogen werden in grossem Umfang öffentliche Gelder ausgegeben; dabei ist längst wissenschaftlich erwiesen, dass diese Anstrengungen wirkungslos und kontraproduktiv sind.

ENCOD ist eine Plattform von Bürgern aus ganz Europa, die einen vernünftigen und wirksamen Umgang mit der Drogenproblematik wünschen.Wir glauben, dass dieser Problematik nur durch eine legale Regulierung des Drogenmarktes beizukommen ist.Solche eine Regulierung würde die Lebensbedingungen von Millionen Menschen verbessern und gleichzeitig eine der grössten Einkommensquellen der weltweiten Kriminalität erheblich verringern.

Eines unserer Ziele ist es, die 1961er Drogenkonvention zu modifizieren. Wir fordern von der UN das Recht für alle erwachsenen Bürger weltweit, natürliche Pflanzen für den Eigenbedarf und nichtkommerzielle Zwecke anzubauen und zu besitzen und alle dafür verfügbaren Hilfsmittel zu nutzen. Gleichzeitig sollte es einzelnen Ländern erlaubt sein,drogenpolititsche Maßnahmen zu erproben, die nicht am Abstinenzdogma festhalten.

Der Krieg gegen die Drogen muss aufhören. Helft uns bei der Durchsetzung einer friedlichen Politik. Unterstützt ENCOD!

Bitte beachte, dass die folgenden Kommentare bzw. Kommentarmöglichkeiten für gewöhnlich Öffentlich sind! Wenn du nur Kontakt aufnehmen möchtest, schreibe bitte eine eMail an info@cannabis-clubs.de !

9 Antworten auf Eigenbedarf – Die Freiheit, Anzubauen

  1. S. sagt:

    ihr sprecht mir aus der seele leute! anstatt das organisierte verbrechen zu finanzieren könnte durch legalisierung so viel geld gespart bzw. verdient werden. hab es satt die mafia zu unterstüzen, aber will gras rauchen

  2. Francesco sagt:

    Ich bin auch dafür , weiter so!

  3. Peace sagt:

    Da spricht doch mal einer der Ahnung hat!
    Ich finde CSC super
    Lg

  4. BACKone sagt:

    Gut, dass sich nun langsam mal ein paar Leute mit den Thema auseinandersetzten, die auch wirklich Ahnung davon haben… und nicht gleich alles über einen Kamm scheren!
    Weiter so, dann wird aus dem Wunschgedanken auch hoffentlich in naher Zukunft Wirklichkeit!

    Keine Pflanze ist Illegal! Kämpft um euer Recht!

  5. czlowiek88 sagt:

    Ihr habt meine volle Unterstützung, bin ein MS- Cannapatient seit 2008 ;)

  6. pawel sagt:

    Ich bin auch für legal, ales kommt von diese erde maniche sachen etstehen dur zufahl bei manche behilft man etwas.
    gelt ist maht, drogen ist gelt nur eigenwerung der wert ergibt sich nach der strafbarkeit also ihm mehr strafe destu mehr wert währe das umgekert keine strafe hätten die drogen auch kein währt.
    gruss p.h

  7. Nico sagt:

    Ich finde diese clubs sind eine gute idee! heutzutage gibt es sogar leute die so bescheuert sind BRIX oder ähnliche sachen auf das Gras raufzuhauen!

  8. Andrea Kolb sagt:

    Als Heilpraktikerin kann ich einfach nur zustimmen. Ich habe einige Patienten mit z.B. MS, die sich hier in Deutschland im Illagalen bewegen, wenn sie „Kräuter/Samen“ aus dem Ausland beziehen.
    Cannabis MUSS für erwachsene Menschen legal zu kaufen sein. Alkohol u.ä. sind bei maßlosem Konsum mindestens genauso gefährlich (wird gerne totgeschwiegen, da es Steuern einbringt…)

    In der Schweiz und den Niederlanden ist die legale Abgabe gegen Rezept (verlässliche und standartisierte Dosierung bzw. Qualität, ohne dem Risiko der Überraschung) nichts Besonderes, warum muss man hierzulande betteln?

    Ähm übrigens – ich argumentiere ohne eigenen Bedarf. So ca. alle 1,5-2 Jahre knabber ich mal ein Kekschen (mehr als Zeichen des Protests und der Solidarität – ich mag einfach den Geschmack und Geruch nicht!). Aber ich glaube immer noch an die MACHT DES EINZELNEN MENSCHEN!!!!!

    Weitermachen. Ich hoffe immer noch, dass irgendwann Sachverstand die Republik regiert!

  9. wolle sagt:

    Es müßten alle Konsumenten auf die Staße gehen,damit die politik mal wach wird ,es gibt so viele menschen die krankheitsbeding canabis konsomieren,damit sie ihren alltag besser Bewälltigen können,und es gibt so viele die nach der Arbeit gerne einen rauchen um sich zu erden,oder um überhaupt mal abzuschalten ,aber nein diese Menschen werden verfolgt wie Schwerverbrecher,denen nimmt man den Führerschein ab,obwohl manche gar nicht gefahren sind,und besitzen kein auto,nimmt man ihnen den Führerschein,was ist mit den Alkoholikern oder die sich jeden Tag mit Pillen zu machen,die Fahren munter weiter,das ist eine Frechheit,was sich die Regierung da leistet,diese Pflanze gibt es schon ewig auf der Welt ,Bier und Alkohol müssen erst hergestellt werden,diese Pflanze -NICHT.Sie ist Natur -und Natur wird Verboten—WIE KANN DAS SEIN—Ich bin Froh darüber das es immer mehr Menschen gibt,die sich für die Legaliesierung von Cannabis einsetzen,Damit man nicht mehr wie ein Schwerverbrechen gejagt wird.

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