Audio – 1LIVE: Gras für spanische Cannabis Clubs

Neues aus dem Radio: 1LIVE Reporter Christian Rex reist nach Barcelona, besorgt sich Mitgliedsausweise und schaut sich an, was in solchen Cannabis-Clubs abgeht.

In Spanien darf man Marihuana anbauen. Zumindest für den Eigenbedarf, Handel damit ist verboten.

Es ist eine Grauzone, die schon seit ein paar Jahren durch die so genannten Cannabis-Clubs ausgenutzt wird. Sie bauen ihr Gras selber an und verkaufen es an Club-Mitglieder, die ihrerseits den erworbenen Stoff sozusagen zum kollektiven Eigenbedarf im Club rauchen dürfen. Dieses Prinzip boomt in Spanien seit einigen Jahren, vor allem in Katalonien und ganz besonders in Kataloniens Hauptstadt Barcelona. Dort gibt 300 solcher Clubs mit 165.000 Mitgliedern und einem geschätzten Umsatz von fünf Millionen Euro im Monat.

Trotz der wirtschaftlich positiven Wirkung bangt die Stadt mittlerweile um ihren Ruf. Denn einige Lokale nutzen die Gesetzeslücke aus, machen Werbung im Internet und stellen großzügig Mitgliedsausweise für Touristen aus. Letzten Sommer wurden deshalb fast 60 Clubs geschlossen und Neueröffnungen wurden für ein Jahr verboten.

1LIVE Reporter Christian Rex reist nach Barcelona, besorgt sich Mitgliedsausweise und schaut sich an, was in solchen Cannabis-Clubs abgeht.

via Drogentreff Webseite

Weltsuchtstoffkonferenz: Diskussionsrunde über Cannabis Social Clubs

Diskussionsrunde an der Seite der Suchtstoffkonferenz der Vereinten Nationen in Wien 2014: „How does a social club work? And is it a good solution?“

Wie funktioniert ein CSC? Ist es eine gute Lösung? Besprochen werden unter anderem Trittbrettfahrer, die den Namen Cannabis Social Club nutzen, um eher eine Art von Coffeeshop zu ausschliesslichen Gewinnzwecken betreiben. Deswegen soll ein weiterer Schritt gewagt werden, um die CSC stärker zu regulieren.
Auch uns beschäftigt dieses Thema. Wenn du dich auch damit befasst hast, melde dich doch per eMail bei uns: info@cannabis-clubs.de.

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