Petition für CSCs in Münster online

drogenpolitik2.0-fuer-muensterAuch in Münster wünschen sich Bürger eine bessere Drogenpolitik und haben eine Petition für einen Cannabis Social Club nach DHV-Vorbild eingereicht. Die Petitionen sollen Versuche darstellen, eine Diskussion über die aktuelle fehlschlagende Drogenpolitik zu starten und dies mit einem sinnvollen Modellprojekt, welches in anderen europäischen Länden erfolgreich angewendet wird, den Cannabis Social Clubs auszuprobieren. Die Petitionen sollen von Bürgern vor Ort eingebracht werden. Die Verläufe werden vom DHV dokumentiert.

Hier geht es zur Petition: OpenPetition: Drogenpolitik 2.0 für Münster

Lokalkompass Essen berichtet über Cannabis Social Clubs auf der Tagesordnung der Ratssitzung

Von Haushaltssperre bis Cannabisverkauf: Lange Tagesordnung für den Essener Rat. Die Stadt Essen überträgt den öffentlichen Teil ihrer Ratssitzung per Live-Stream ins Internet. So können Debatten und Beschlüsse unmittelbar verfolgt werden. Auch die Ratssitzung am Mittwoch, 9. April, ist so zu sehen. Das Live-Streaming beginnt ab 15 Uhr, nachdem die formale Zustimmung des Rates erfolgt ist.

Nummer 49. ist der Punkt „Legale Verkaufsstellen für Cannabisprodukte (Antrag der Fraktion DIE LINKE)“

Auf jeden Fall ein interessantes Buzzwordbingo und Zeitdruck. Viele Abgeordnete wollen anscheinend lieber Fussball schauen gehen. So wird der Mythos der Einstiegsdroge aus der Mottenkiste geholt; die Grüne Abgeordnete hat eine gute Meinung aber wird gemobbt usw.

via lokalkompass

Herter Allgemeine berichtet von CSC-Petition in Münster

Logo der Cannabis Social Clubs (ENCOD)Seltsame Bewertungsblüten treibt der Bericht über die Cannabis Social Club-Petition in Münster, wahrscheinlich mangels Zeit für Recherche. Der weitere Bericht ist gut ausgefallen, die Kernpunkte wurden erwähnt.

MÜNSTER. Mit diesem Bürgerantrag dürfte mancher Politiker im Stadtrat so seine Probleme haben: Drei Hanf-Aktivisten möchten, dass Münster den legalen Verkauf von Cannabis ermöglicht. Das Argument des Trios: Ein entkriminalisierter Hasch-Konsum liege im öffentlichen Interesse.

via Hertener Allgemeine: Bürgerantrag schlägt Modellversuch vorHanf-Aktivisten wollen Verkauf von Cannabis unter städtischer Aufsicht, 5.4.2014

Piraten Köln starten Petition für Cannabis Social Clubs

drogenpolitik-2-0-fuer-koeln_1394469273Die Piratenpartei in Köln hat eine Petition nach Artikel 24 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen über die Einrichtung von Cannabis Social Clubs gestellt. Die Petition kann auf OpenPetition: Drogenpolitik 2.0 für Köln mitgezeichnet werden. Zur Zeit unterstützen über 1100 Personen das Vorhaben – wir würden uns freuen, auch deine Mitzeichnung zu sehen!

„Die Stadt Köln möge gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Runden Tisch zum Thema verantwortungsvolle Regulierung von Cannabis auf der kommunalen und Gemeindeebene einberufen .

Zusammen mit Fachleuten soll geklärt werden, wie ein Modellversuch zur Abgabe von Cannabis zur medizinischen Nutzung und als Genussmittel aussehen sollte. Ziel soll ein Antrag für eine entsprechende Ausnahmegenehmigung nach §3 (2) BtMG beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sein.“

Als konkretes Modell schlage ich einen Cannabis Social Club (CSC) vor.“

Hannover: Antwort auf Bürgerbefragung ist endlich eingetroffen

ottmobweb2Soeben hat die Initiative um einen Cannabis Social Club in Hannover ein Brief aus dem Rathaus erreicht, in dem die unsachlichen Antwort, auf die Bürgerbefragung des Oberbürgermeisters von Hannover, bei ihnen “erhöhten Augeninnendruck” erzeugte. Die nun veröffentlichten Dokumente zeigen eine ausweichende Haltung der Behörden. Die Gruppe ist mit der Antwort sehr unzufrieden und wird erneut nachhaken.

So sei unter anderem der Vorwurf der Fokussierung auf den Cannabiskonsum für die Gruppe unhaltbar. Eine unkontrollierte Abgabe, wie sie zur Zeit stattfindet, haben wir niemals gefordert, sondern ein legales Abgabemodell, welches nachweislich den Schwarzmarkt eindämmen und den Zugriff für Jugendliche erschweren würde.

Dennoch hat die Gruppe keine andere Antwort erwartet und müsse nun das öffentliche Interesse beweisen und dafür Mobilisieren. Sie lies verlauten, dass die Vorbereitungen für die kommenden Veranstaltungen gut anlaufen.

Weiteres auf der Webseite des Ottmob Hannovers: Ottmob: Post aus dem Rathaus – Bürgerbefragung bei OB Stefan Schostok

DHV-Aktion: Petitionen für CSCs in der Kommune

Der erste Mustertext im Rahmen der DHV Aktion: „Petition für einen kommunalen Modellversuch zur Abgabe von Cannabis“ ging nach Bad Schussenried in Baden-Württemberg, einem kleinen Moorkurort im tiefsten Süden der Republik.

Ich möchte eine Petition in meiner Gemeinde einreichen, was muss ich tun?

Interessenten können sich unter Angabe ihres echten und vollständigen Namens und ihrer Heimatgemeinde (bitte mit Postleitzahl, um Verwechslungen zu vermeiden) per EMail bei dem Deutschen Hanfverband melden, um einen an ihre Gemeinde angepassten Mustertext zu erhalten.

Kann ich die Petition auch anonym oder unter einem falschen Namen einbringen?

Nein.

Ich habe den Petitionstext vom Hanfverband erhalten, was muss ich noch tun?

  1. Aktuelles Datum sowie deine Anschrift einsetzen
  2. Unterschreiben
  3. Bei deiner Gemeine abgeben – manche haben sogar Online-Petitionen!
  4. Dem DHV Bescheid geben, dass du die Petition abgegeben hast sowie wenn du eine Antwort bekommen hast

Text der Gemeinde Bad Schussenried

Sehr geehrte Damen und Herrn,
ich möchte Ihnen als meinen gewählten Volksvertretern folgende Petition unterbreiten:
„Die Gemeinde Bad Schussenried möge gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Modellversuch zur Abgabe von Cannabis zur medizinischen Nutzung und als Genussmittel konzipieren und eine entsprechende Ausnahmegenehmigung hierfür nach §3 (2) BtMG beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte beantragen.

Als konkretes Modell schlage ich einen Cannabis Social Club (CSC) vor. Dieser soll an einem gesicherten Ort nach folgenden Regeln betrieben werden:

Weitere auf der Webseite des DHV: Petition #1 – Bad Schussenried in Baden-Württemberg

Cannabis Social Clubs in Deutschland: Diskussion über die Umsetzung

Grafik Flyer zum CSC Treffen am 8.6. 2013 im Kubiz Tagungszentrum

Grafik Flyer zum CSC Treffen am 8.6. 2013 im Kubiz Tagungszentrum

Samstag, 8 Juni 2013

Update: Wir haben hier einen Beitrag mit der auf Video aufgezeichneten Veranstaltung veröffentlicht.

11.00 – 16.00

KUBIZ, Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin

Organisation: ENCOD (mit Hilfe von Near Dark & Hanf Museum, Berlin)

AUF FACEBOOK

PROGRAMM

10.45 Einlass
11.00 Willkommen

11.15 – 12.45 Errichtung eines Cannabis Social Club

Vier Schritte: Offentliche Präsentation, Gründung des Clubs, Professionalisierung, Lobby-arbeit

12.45 – 13.30 Mittagessen

13.30 – 15.00 Perspektive für einen CSC in Deutschland

Gesetze, Politik, Perspektive für Bürgerinitiative

15.00 – 16.00 Die nächste Schritte

16.00 – 18.00 Chill out

Cannabis Social Clubs“ sind Bürgervereinigungen, welche den Anbau einer begrenzten Menge Cannabis für ihren persönlichen Bedarf organisieren. Im Einklang mit der Gesetzgebung ihres Landes errichten sie einen geschlossenen Kreislauf von Produktion, Verteilung und Konsum.

Legal operierende „Cannabis Social Clubs“ werden bereits in Spanien und Belgien betrieben. Die Errichtung eines Clubs wäre in jedem Land möglich, in dem der Cannabiskonsum straffrei gestellt ist. Im Dezember 2011 wurde ein Verhaltenskodex für europäische „Cannabis Social Clubs“ ausgearbeitet.

Internationale Drogenkonventionen enthalten keine verbindliche Verpflichtung, die Ländern vorschreibt den Konsum und Anbau von Cannabis zum persönlichen Gebrauch zu verbieten. Aufgrund dessen können die unterzeichnenden Länder den Konsum straffrei stellen und die Regulierung des Anbaus für den persönlichen Gebrauch einführen, ohne internationale Sanktionen befürchten zu müssen. Diese Maßnahmen bilden das Fundament einer rationalen Gesetzgebung, sie sind jedoch nicht ausreichend. Der Anbau für den persönlichen Gebrauch kann die große Nachfrage nicht decken. Sie enthalten auch nicht automatisch Garantien zum Schutz vor allen Gesundheitsrisiken oder Weitergabe an den Schwarzmarkt. Um diese Risiken zu minimalisieren bedarf es eines höher entwickelten Systems der Produktion und Verteilung.

Die rationalste Lösung ist die Kollektivierung des Anbaus für den persönlichen Gebrauch. Volljährige Konsumenten, die nicht selbst Anbauen wollen können gemeinnützige Vereinigungen, die „Cannabis Social Clubs“, gründen; mit dem Zweck einen legalen, sicheren und transparenten Zugang zu Cannabis für ihre Mitglieder zu erhalten.

Dies erreichen sie durch Einsetzen eines Models für einen regulierten Markt, in dem sich das Angebot immer an der Nachfrage orientiert. Das heißt die Produktion ist auf eine festgelegte Menge begrenzt, die den Eigenbedarf der Mitglieder deckt.

Bitte nehmen Sie an dem Workshop teil, wenn Sie diese Möglichkeit schaffen wollen. Kontaktieren Sie uns mit Ihre Fragen: info@encod.org

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