Literatur: Entkriminalisierung und Regulierung – Evidenzbasierte Modelle für einen alternativen „ Umgang mit Drogenhandel und -konsum

fes_entkriminalisierung-und-regulierung_-_evidenzbasierte-modelle-alternativer-umgang-mit-drogenAus der Einleitung: 40 Jahre Betäubungsmittelgesetz in Deutschland, 50 Jahre detaillierte Suchtstoffkontrollübereinkommen und über 100 Jahre Versuche globaler Drogenkontrolle bilden den Rahmen für diese Untersuchung alternativer Politikoptionen für eine Reform der Drogenkontrollgesetzgebung.
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Exzessiv zu Besuch beim Cannabis Social Club – Ganjazz Art Club

Das Hanf Journal Team war den Ganjazz Art Club in Spanien besuchen und neben einem Interview zum Thema Cannabis Social Clubs ist folgendes Video beim Videomagazin Exzessiv entstanden:

Lange Folgen können wir schon länger und diesmal eine komplette Folge rund um’s Thema Cannabis Social Clubs, Micha ist in Spanien unterwegs und zeigt uns, wie so ein Club von innen aussieht, Max und Jens vom Deutschen Hanf Verband erklären euch worum es genau geht und mark marker zeigt euch, wie es auf dem ersten Treffen zur Gründung eines Cannabis Social Clubs in Deutschland am 8. Juni 2013 zuging.

Viel zu zeigen, viel zu sagen und viel zu tun also, exzessiv eben.
Bildbeiträge von: Maximilian Plenert und Richard Rainsford

Palikot-Bewegung will Legalisierung und Cannabis Social Clubs

Am 24. Mai 2013 meldete Polen Heute, dass die linksliberale Palikot-Bewegung einen Gesetzesentwurf in das polnische Parlament eingebracht habe, bei dem es um die Legalisierung des Besitzes und Konsums von Marihuana geht. So sollen mindestens fünf Erwachsene einen „Cannabis Club“ gründen dürfen und in diesem Rahmen werde der Anbau und Konsum legal sein. Die Palikot-Bewegung ist eine neue Partei und hatte bei der letzten Wahl aus dem Stand 10% der Wählerstimmen vereinen können.

Die Initiative solle laut Aussagen von RP-Mitgliedern dazu beitragen, den Konsum von Marihuana aus dem illegalen Milieu zu holen. Das Kiffen würde somit unter die Aufsicht der lokalen Selbstverwaltungen gestellt werden; Personen, die wegen des Handels von Marihuana bereits vorbestraft sind, bekämen nicht die Rechte zur Gründung eines solchen Klubs. (polen heute)

Video: Near Dark meets Joep Oomen: Cannabis Social Clubs – European Update

Auf der Spannabis traf das Near-Dark-Team Joep Oomen, Koordinator der ENCOD (European Coalition for Just and Effective Drug Policies). Er informiert über die aktuelle Entwicklung in Europa in Bezug auf ‚Cannabis Social Clubs‘.
Wir filmten ihn auf der ‚Spannabis 2013‘ der Cannabis-Messe in Barcelona, Spanien.

At Spannabis Near Dark-Team meets Joep Oomen, the chair of ENCOD, the European Coalition for Just and Effective Drug Policies (http://www.encod.org). He informs us about european news & updates concerning ‚Cannabis Social Clubs‘.
We filmed him during the ‚Spannabis 2013‘ Cannabis trade fair in Barcelona, Spain.

ENCOD: Cannabis Social Clubs in Deutschland?

ENCOD, das europäische Netzwerk für gerechte und effektive Drogenpolitik schreibt ein Kommentar zum Thema Cannabis Social Clubs in Deutschland.
Wir von der Webseite „Cannabis-Clubs.de“ möchten an dieser Stelle darauf Hinweisen, dass diese Webseite ein sehr guter Ort für Veröffentlichungen und Koordinationen zum Thema darstellt und wir Mitarbeit immer gut finden.

Deutschland: Cannabis Social Clubs sind in Arbeit

Wir wurden informiert, dass einige Personen, deren Ziel das Ende der Cannabisverbote in Deutschland ist, zur Zeit dabei sind, Cannabis Social Clubs anzumelden.

Wir zählen darauf, dass diese Clubs den Verhaltenscodex der Europäischen Cannabis Social Clubs einhalten, wie im Dezember 2011 veröffentlicht.

Im Moment haben wir keinen Grund zur Annahme, dass dies wirklich der Fall ist.

Wir hoffen, dass in den nächsten Monaten eine deutschlandweite Koordination für Cannabis Social Clubs gegründet wird, die als ein Anlaufpunkt für alle Fragen und Kommentaren von Personen, die einen CSC betreiben oder sich darüber informieren wollen, sein kann.

Weitere Informationen können im Handbuch zur Eröffnung eines Cannabis Social Clubs nachgelesen werden.

Wir stehen auch gerne für weitere Informationen zur Verfügung – Kontaktieren Sie uns.

Encod

Video: Fast legale Cannabisplantagen: Der Club Trekt Uw Plant

Belgien Fast legale Cannabisplantagen
Video zur Sendung Europamagazin – Samstag, 21.07.2012

In den Grenzregionen der Niederlande dürfen Ausländer seit kurzem nicht mehr im Coffeeshop einkaufen. Seitdem hat der erste Cannabis Club in Belgien enormen Mitgliederzuwachs. Denn hier kann jeder seine eigene Drogenpflanze anbauen und mehrmals pro Jahr ernten.

In einer Art Genossenschaft schließen sich die Kleinkonsumenten zusammen. Nicht nur Kiffer kommen so ohne Dealer und mehr oder weniger legal an ihr Cannabis — auch für Schmerzpatienten ein gefahrloser Weg, an ihren Stoff zu kommen.

Autorin: Katharina von Tschurtschenthaler

Das Erste Mediathek [ARD]

Schweiz: „Mit kontrolliertem Cannabis-Konsum gegen den Drogenmarkt“

Grafik Flagge der SchweizDas Konzept des Cannabis Social Clubs kommt in der Schweiz in die Rede. So berichtet Swissinfo von der aktuellen Diskussion über den Flickenteppich, den die letzten gesetzlichen Regelungen erzeugt haben und später über Lösungsmöglichkeiten:

„Die fehlende Harmonisierung auf kantonaler Ebene kann Verwirrung stiften: Man weiss nicht mehr genau, ob Cannabis toleriert oder verboten ist. Es ist nötig, klarere Regeln zu erlassen“, sagte Jean-Félix Savary, Zentralsekretär der Westschweizer Gruppe für Suchtstudien (Grea), gegenüber swissinfo.ch.

[..]

Cannabis-Klub

Erfahrungen in diesem Sinn werden derzeit in den Städten Zürich und Basel geprüft, deren Parlamente in den kommenden Monaten über den Vorschlag einer kontrollierten Cannabis-Abgabe diskutieren wollen. „Es müssen noch legale und konzeptionelle Aspekte geklärt werden“, sagt Katharina Rüegg vom Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich gegenüber swissinfo.ch.

Die Schweiz könnte sich auch von Modellen inspirieren lassen, die im Ausland verbreitet sind, sagt Jean-Félix Savary. Dabei erwähnt er das Beispiel der „Cannabis Social Clubs“ in Spanien und Belgien. „Das sind Kooperativen, deren Mitglieder eine Pflanze anbauen und innerhalb eines umschriebenen und der Polizei bekannten Ortes Cannabis rauchen dürfen.“ Der Vorteil dieser Anbau-Genossenschaften sei, dass die Konsumenten registriert seien. So könnten die Jugendlichen geschützt und Programme für Prävention und Einschränkung der Risiken angewendet werden, so Savary.

Grégoire Monney, Psychologe bei der Informations-Internetseite Stop-cannabis.ch, teilt diese Ansicht. „Die grösste Gefahr könnte aber eine Banalisierung des Produktes sein: Wir dürfen den jungen Menschen kein Zeichen von ‚Normalität‘ des Cannabis-Konsums geben“, sagt er gegenüber swissinfo.ch.

Quelle: Swissinfo: Irrungen und Wirrungen um Cannabis, 22. Juli 2012

Europamagazin begleitete den CSC Trekt Uw Plant in Belgien

Nach dem ZDF hat nun auch die ARD mit ihrem Europamagazin einen Bericht über den belgischen Cannabis Social Club „Trekt Uw Plant“ (Zieh deine Pflanze auf) gedreht. Dieser wird am kommenden Samstag, 21.7.2012 im Europamagazin Bericht „Belgien: Fast legale Cannabisplantagen“ um 16:30 Uhr zum ersten mal gesendet. Der Bericht wird gut werden, da im Gegensatz zum ZDF die ARD den Club einen ganzen Tag begleitet hat. Jetzt auch auf Youtube.

Weitere Informationen über Trekt Uw Plant auf ihrer Homepage: trekt uw plant in Belgien.

Video: ZDF über Cannabis Social Clubs in Belgien

Das ZDF hat eine kleine Reportage über den belgischen Cannabis Social Club Trekt Uw Plant ausgestrahlt. Trekt Uw Plan bedeutet etwas wie „das Recht anzubauen“, der Verein ist ein Partner des DHV. Joep Oomen, der Sprecher des Vereins und seine Mitstreiter haben jahrelang gekämpft und unter polizeilicher Repression gelitten, diese Sendung zeigt klar sie haben gewonnen und eine sehr gute Alternative zum Drogenschwarzmarkt geschaffen. In Spanien existieren bereits hunderte solcher Clubs.

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