Mexiko: Erster nicht-kommerzieller Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken

Das Gesundheitsministerium von New Medixko hat dem ersten nicht-kommerziellen Anbau von medizinischem Cannabis für das „Medical Cannabis Programm“ zugestimmt. Nichtkommerzielle Vereinigungen ist es erlaubt, bis zu 95 ausgewachsene Pflanzen, sowie Sämlinge sowie das Zubehör zu besitzt. Das Medizinische Hanf muss den Ansprüchen der Patienten in dem Programm entsprechen.

„Wir sind sehr erfreut, die letzte und schwierigste Phase in unserem Programm gemeistert zu haben. Patienten in New Mexiko, die unter chronischen Krankheitsbildern leiden, haben jetzt einen Staatlich geregelten, legalen, Zugang zu medinischem Cannabis bekommen.“, sagte Gesundheitsminister Alfredo Vigil.

Wegen Sicherheitsbedenken wird das Gesundheitsministerium die Stelle des Anbaus geheimhalten. Das Ministerium wird Kontakt mit qualifizierten Patienten aufnehmen und ihnen Mitteilen, wie sie Kontakt mit einem lizensierten Produzenten aufnehmen können. Anders herrum wäre es aus Datenschutzgründen nicht möglich.

Das Gesundheitsministerium prüft zur Zeit noch einen weiteren Antrag einer nichtkommerziellen Organisation. Wieviele Lizenzen das Gesundheitsministerium vergibt, entscheidet sich danach, ob qualifizierte Patienten vorhanden sind, an welcher Stelle und ob die öffentliche Sicherheit gefährdet wäre. Patienten im „Medical Cannabis Programm“ können auch Eigenbedarfsanbau beantragen: Sie können dann bis zu vier ausgewachsene Pflanzen, sowie 12 Sämlinge besitzen. Bislang wurde von dem Ministerium der Eigenanbau  von 23 Personen zugestimmt.

Am 13. April 2009 wird sich die medizinische Prüfungskommission des Programms treffen, um weitere Krankheitsbilder in das Program aufzunehmen. Die Kommission wird folgende Krankheiten ins Auge fassen: chronische Schmerzen, Bipolare Störungen, Arthritis, Asthma, Chronisch obstruktive Lungenerkrankung, chronische Schläfrigkeit sowie chronischen Schnupfen.

Wenn das Krankheitsbild erstellt ist, kann jeder mit dieser Krankheit auch in das Medical Cannabis Programm. Die 14 bisherigen Krankheitsbilder sind: Krebs, Grüner Star, Multiple Sklerose, Nervenschäden sowie Schäden an der Wirbelsäule mit Spastiken, Epilepsie, HIV/AIDS, schmerzende Neuropathien, ununterdrückbare Übelkeit/Erbrechen, Anorexia, Hepatites C während der Aufnahme von Antiviralen Mitteln, Morbus Crohn, Posttraumatischen Stressstörungen und Amyotrophe Lateralsklerose (Lou Gehrings Krankheit). Auch hospizierte Patienten können sich einschreiben.

Seit dem Start des Medical Cannabis Programm im Juli 2007 wurden 250 Patientenanträge gestellt und diesen zugestimmt.
Für mehr Informationen über das Medical Cannabis Program, folge diesem Link: NM Health Marijuana.

Für alle Krankheitsbilder gilt, dass ein Arzt diese Kondition bestätigt, und dass die Krankheit nicht durch Standardbehandlung zu heilen ist. Ärzte müssen weiterhin bestätigen, dass sie ihre Patienten über die möglichen Risiken und Möglichkeiten der Cannabisbehandlung informiert haben. Für Patienten mit Posttraumatischem Stress muss ein Psychiater dies Attestieren.

Quelle: Medical News Today, 23. März 2009

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