Gutachten: Eigenabau von Cannabis für Patienten möglich

Das Hanf Journal berichtet von dem zur Zeit laufenden Verfahren um eine Anbauerlaubnis für medizinisches Marihuana. Wir berichteten. So geht es insbesondere dieses Mal um die Frage, ob ein Anbau genehmigungspflichtig ist, was die „internationalen Verträge“, auf denen immer herumgepocht wird, sagen – oder ob die Behörde den Patienten unterstützen sollte. Wir sagen: Sie sollte aufhören, kranken Menschen ihre Medizin zu verweigern und sie bei dem Hanfanbau unterstützen, wo es nur geht!

Am 28. April 2010 hat Prof. Dr. jur. Lorenz Böllinger von der Universität Bremen ein „Kurzgutachten zur Rechtsfrage, ob für die Genehmigung des Anbaus von Cannabis für medizinischen Eigenbedarf eine „Stelle“ gem. Art. 23 ÜK 1961 errichtet werden muss“ vorgelegt. Zusammenfassend kommt der Gutachter dabei zu dem Ergebnis: „Die rechtswissenschaftliche Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass die Errichtung einer Agentur gem. Art. 28 i.V.m. Art. 23 ÜK 1961 im Falle des Eigenanbaus von Cannabis zur medizinisch indizierten und verordneten Medikation nicht erforderlich und angezeigt ist. Die Ausnahmeerlaubnis nach § 3 Abs. 2 BtMG kann mithin nicht unter Berufung auf § 5 Abs. 2 BtMG versagt werden.“

Das vollständige Gutachten hinter diesem Link ist auf der Internetseite der IACM/SCM verfügbar.

Zweite Phase des Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung für den Eigenanbau von Cannabis für medizinische Zwecke

Ein Patient hatte über eine Anbauerlaubnis für Cannabis zu medizinischen Zwecken geklagt, und nun nach etwa drei Jahren kommt etwas Bewegung in die Sache: So berichten die ACM-Mitteilungen und das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin über den Fortgang des Gerichtsverfahrens:

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Auf Teneriffa eröffnet ein Cannabis Social Club „Lebensqualität“

Übersichtskarte der Kanaren und Teneriffa von WikipediaWie ACN am 21. April 2010 meldete hat der Verein für das Studium und die Standardisierung von Cannabis (Cannarias) bekannt gegeben, auf Teneriffa einen sogenannten Cannabis Social Club mit dem Namen „Lebensqualität“ zu eröffnen, nachdem er bereits Gruppen in Gran Canaria geschult hatte.

Der Vorstehende des Vereins erinnert daran, dass des diese Clubs nur auf eine bestimmte Art und Weise gibt „die mit den Gesetzen unseres Landes übereinstimmen“. „Es geht um Qualität, eine gemeinsame Produktion bei dem Anbau und natürlich die „Trennung der Märkte“, abgenabelt vom Schwarzmarkt – zur Deckung des Eigenbedarfs.

Der Konsumentenverein „Lebensqualität“ wird Platz für Patienten bieten, die Cannabis zur Linderung ihrer Krankheiten oder Nebenwirkungen der Behandlung nutzen genauso wie für Personen, die es nur zu Entspannungszwecken nutzen.

Wie schon oben erläutert, sind diese Art von Betrieben vom Staat kontrolliert und verschiedene Studien dazu legen nahe, dass die kollektiven Kulturen positiv auf die Konsumenten wirken und somit alle Urteile zu Gunsten der Vereine ausfallen.

Auf den Kanaren gibt es schon weitere Hanfanbauvereine. So arbeitet auf Gran Canaria ein Club mit über 60 Mitgliedern.

Cannabis Social Club „Trekt Uw Plant“ bringt die erste Ernte ein

Foto: Cannabisernte bei dem Hanfanbauverein Trekt Uw Plant am 10. April 2010Am 10. April 2010 konnte die erste Ernte der kollektiven Cannabispflanzung des nicht-kommerziellen Cannabis Anbauvereins „Trekt Uw Plant“ präsentiert werden.

Nach fast vier Jahren Aktivismus der Organisation Trekt Uw Plant konnte jetzt die ersten legal gewachsenen Cannabispflanzen in Belgien den Mitgliedern präsentiert werden.

Dieser Videobericht ist der Beweis für die Präsentation, die etwas früher in diesem Monat stattfand für die erste Ernte des Anbauvereins „Trekt Uw Plant“ (Zieh deine Pflanze auf). Diese Ernte waren die Cannabispflanzen einiger Mitglieder. Damit hat die Organisation einen signifikanten Beitrag zu der rechtlichen Regulierung des Belgischen Cannabismarktes gemacht. Es ist auch ein wichtiger Schritt zu der kompletten Selbstversorgung für alle Mitglieder.
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Ströbele über das Konzept der Cannabis Social Clubs

Foto vom Abgeordneten Hans Christian StröbeleAm 26.3.2010 beantwortete der Abgeordnete Hans-Christian Ströbele aus Berlin eine Anfrage zu dem Thema der Cannabis Social Clubs. Die Anfrage beschäftigte sich insbesondere mit der Bekämpfung der Bandenkriminalität, die in Berlin und Umgebung immer mehr Schlagzeilen macht.

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AT: Öffentliches Plenum – Cannabis Social Club Vienna

Es ist so weit der erste Cannabis Socia Club in Österreich soll gestartet werden. Das erste Treffen um sich besser kennenzulernen wird am Mittwoch, den 31. März 2010, von 19-23 Uhr im Amerlinghaus – Kursraum 1 – Stiftgasse 8 Wien, stattfinden. Alles weitere, wie Wo, Wann, und Wie erfahrt Ihr beim Plenum.
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Frühjahr ist Hanfanbau Zeit!

Der letzte Frost geht langsam aus dem Boden. Die beste Zeit für den Cannabisanbau „Outdoor“, also draußen, ist Mitte April bis Mai. Das bedeutet: Überall wo man seinen Hanf anbauen darf, schonmal das Feld vorbereiten für die Aussaat. Anderswo gilt natürlich auch: Ein guter Boden steigert den Ertrag, egal von welcher Frucht. Im folgenden ein Text über alles was ein guter Freilandboden enthalten sollte:

Die Cannabis Social Clubs haben jetzt auch eine Seite auf Facebook – sei unser Freund :-)

Der Boden

Ideal ist eine Bodenbeschaffenheit,wie sie sich auch für den Gemüseanbau eignet-der Boden sollte: locker (biologische Gare) sein- beim zusammenpressen nicht klumpen; eine gute Dränage (durchsickern des Wassers) haben- aber auch eine gewisse Feuchtigkeit damit der Boden nicht zu schnell austrocknet; Nährstoffreich (üppiger Wuchs), belebt (Regenwürmer) und somit reich an organischer Substanz (erkennbar an brauner bis schwarzer Farbe & einem erdigem Geruch) sein -der pH-Wert sollte im neutralen Bereich zwischen 6,5 und 7 liegen.

Verschiedene Eigenschaften des Bodens, die zeigen ob er zum Anbauen geeignet ist:
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Weltverbot für Hanfsamen von den Vereinten Nationen

Darstellung zum Hanfsamenverbots von der UNODer Deutsche Hanf Verband berichtet: Die UNO beobachtet den Markt für Cannabissamen. Samen, die zum illegalen Anbau von Hanf gehandelt werden, sollen weltweit verboten werden. In Deutschland sind solche Samen bereits seit 1998 verboten.

Letzte Woche Mittwoch wurde der Jahresbericht 2009 des International Narcotics Control Board, INCB, veröffentlicht.
In Kapitel 2 gibt es einen Abschnitt zu Hanfsamen.
Das INCB sammelt demnach Daten über den Handel mit Hanfsamen und die rechtliche Lage in den einzelnen Ländern.
Es vertritt die Meinung, dass der Handel mit (bestimmten) Hanfsamen als Anstiftung zum illegalen Anbau zu werten ist, so dass die Staaten nach der internationalen Drogenkonvention von 1988 dagegen vorgehen müssten.
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CSC Trekt Uw Plant zum zweiten Mal freigesprochen

Pressemitteilung von Trekt Uw Plant vzw (Verein „Zieh deine Pflanze auf“)

Heute, am 25. Februar 2010, hat das Berufungsgericht in Antwerpen (Kammer 13) die Vorstände des Belgischen Cannabis Social Club Trekt Uw Plant (Zieh deine Pflanze auf) von dem Vorwurf der „Förderung des Drogenkonsums“ freigesprochen, zu dem sie im Februar 2009 vom Strafgericht verurteilt worden sind.

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ExpoCannabis Nr. 5 an diesem Wochenende in La Cubierta de Legané

Die ExpoCannabis Messe findet vom 30. bis 31. Oktober 2009 in La Cubierta de Leganés statt. Mehr als hundert nationale und internationale Aussteller aus der Hanfindustrie treffen sich und präsentieren ihre Produkte. Dies ist das fünfte Jahr, in dem die Messe stattfindet. Dort findet sich alles, was aus dieser Pflanze gemacht werden kann: Baumaterial, Nahrung, Kleidung, Kosmetik, undundund..

In den letzten drei Tagen der Messe werden Gespräche und Vorträge, Podiumsdiskussionen, in denen Ärzte, Rechtsanwälte, Landwirte und andere einen Meinungsaustausch über Anbaumethoden, die Rechtmäßigkeit von Cannabis zusätzlich zu ihren industriellen Anwendungen im Bereich der Medizin, geführt. Die spanischen Cannabis Social Clubs sind auch dort!

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